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Dieser Zeitabschnitt ist geprägt von vielen Höhen und Tiefen, die im regelmäßigen Wechsel das Geschehen im Ortsverein bestimmen. Ein großes Problem bleibt aber auch weit über diese Zeitspanne hinaus ein ständiger Begleiter: der chronische Helfermangel.
Das Jahr 1964 begann gleich mit einem Großeinsatz für das Uracher DRK. In der Falkensteiner Höhle wurden am 1. Februar vier Studenten vermisst. Das DRK versorgt die anwesenden Helfer, wie Polizei, THW und Höhlenforscher mit Heißgetränken und kleinen Snacks. Am 4. Februar und somit nach über 66 Stunden des Überlenskampfes konnten die vier Studenten wohl behalten aus der Falkensteiner Höhle gerettet werden.
Im Jahr 1965/66 nimmt die Jugendgruppe unter Leitung von Wolfgang Schlegel nach längerer Pause ihre Aktivität wieder auf. Es wird von einer größeren Zahl aktiver Mitglieder berichtet. Auch der “Kummerkasten”, der dem JRK Mitte der 50er Jahre schon sehr viel Lob einbracht hatte, sollte wieder aktiviert werden. Leider sind nur noch lückenhafte Aufzeichnungen über die Entwicklungen des JRKs aus dieser Zeit vorhanden.
Höhen und Tiefen
Auf der Vollversammlung im April 1967 kommen vielfältige Probleme auf das DRK zu. Bei den Wahlen zur Bereitschaftsführung können die beiden Gewählten, Hubert Herok und Erhard Friedrich aus beruflichen Gründen die Ämter nicht annehmen. Es tritt eine Übergansglösung auf Vorschlag von Herrn Dr. Belser in Kraft. Herr Feistbauer bleibt bis zum Sommer Bereitschaftsführer und anschließend übernimmt Hubert Herok dieses Amt. Für den Stellvertreterposten werden neue Wahlen ausgeschrieben, bei denen Erhard Friedrich im Dezember 1967 zum wiederholten male gewählt wird und nun doch den Posten besetzt. Für zusätzliche Schwierigkeiten sorgte die Bitte um vorläufige Beurlaubung des Bereitschaftsarztes Herrn Dr. Belser. Er will zwar weiterhin im örtlichen JRK und als Vorsitzender des JRK-Landesauschusses aktiv bleiben, kann aber seine Arzt-Funktion, ebenfalls aus beruflichen Gründen, nicht mehr aufrecht erhalten. Ein weiterer Tiefschlag für das DRK ist, dass das Einsatzfahrzeug wegen massiver technischer Mängel praktisch nicht mehr einsetzbar ist. Eine Neuanschaffung würde 8.000,- DM kosten, das DRK hat aber nur 3.500,- DM zur Verfügung. Es wird beschlossen eine Spendenaktion ins Leben zu rufen. Durch Dr. Belsers Aktivität im Landesausschuss des Jugendrotkreuzes findet der Landesentscheid des JRK in Erster Hilfe in Urach statt.
Für Lichtblicke sorgte das Folgejahr 1968. Zum Einem werden dem DRK Material-, und Schulungsräume im neu erbauten Feuerwehrgerätehaus in Aussicht gestellt. Zum Anderen war die Sammelaktion “Neuer Sanka” ein voller Erfolg. Durch großzügige Spenden aus der Bevölkerung, der Uracher Industrie, den Handwerksbetrieben und der Volksbank kann die Bereitschaft das dringend benötigte Einsatzfahrzeug beschaffen. Außerdem spendet die Kreissparkasse ihrerseits ein komplettes Fahrzeug, so dass das DRK Urach nun unverhoffter Weise über zwei nagelneue Autos verfügt. Eines der beiden Fahrzeuge schenkt der DRK-Ortsverein sofort dem Krankenhaus Urach weiter. Dort wird es dankend für Krankentransporte und Einsätze, bei denen auch die ehrenamtlichen Helfer immer wieder zum Einsatz kommen, entgegen genommen.
Doch bereits 1971 nahte ein neuer Tiefpunkt. An der Hauptversammlung im Februar scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Es gibt 18 Aktive zu vermelden die alle anfallenden Arbeiten zur Zufriedenheit erledigen können. Als Ersatz für den verstorbenen Kassenwart Heinrich Gaiser wurde Gustav Meng gewählt. Das Jahr 1971 dokumentiert mächtige Tiefpunkte innerhalb der Bereitschaft: Scheinbar scheint aus den versprochenen Räumlichkeiten im neuen Feuerwehrhaus nichts geworden zu sein, da im Bericht der Hauptversammlung vom Erwerb eines der drei Schulpavillions gesprochen wird und das DRK auf der Suche nach einem geeigneten Stellplatz sei. Das JRK hingegen ist scheinbar wieder auf einem aufsteigenden Ast. Jedoch beginnt die Bereitschaftsversammlung im Mai ´71 mit einem “Keulenschlag”. Es kam zu massiven Streitigkeiten innerhalb der Gruppe bei denen auch über eine Auflösung des DRK in Urach diskutiert wurde. Nach einer langen Aussprache einigte man sich darauf, mit den verbleibenden 13 Helfern die Bereitschaft neu aufzubauen.
Großübung Hubschrauber 1977
Die Jahre 1972 bis 1984
Für diese Jahre liegen momentan leider nur sehr lückenhafte Aufzeichnungen vor. Uns ist bekannt, dass im Februar 1975 Heinz Hohmann und Werner Klingler zur Bereitschaftsführung gewählt werden. Im April 1977 übernimmt Erhard Friedrich das Amt des 1. Bereitschaftsführers, Heinz Hohmann wird sein Stellvertreter. Im Herbst des gleichen Jahres wird zusammen mit der Feuerwehr eine Großübung “Hubschrauber” abgehalten. Im April 1980 tritt Erhard Friedrich zurück und Ulrich Glänzer wird neuer Bereitschaftsführer. Nach zehnjähriger Pause kann das DRK Urach 1981 wieder einen Bereitschaftsarzt gewinnen. Gewählt wurde Dr. Esslinger. Am 23. März 1984 übergibt Fritz Dilger das Amt des 1. Vorsitzenden nach 22 Jahren an Herrn Dr. Ulrich Köster.
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